ÖBB: Baustelle auf Franz-Josef-Bahn: geänderte Fahrzeiten ab Horn über Sigmundsherberg nach Wien

Aufgrund einer Baustelle zwischen Ziersdorf und Sigmundsherberg verkehren ab Ziersdorf Direktbusse im Schienenersatzverkehr bis Horn und Breiteneich, damit die Reisenden. Die Züge Sigmundsherberg – Horn – Krems – St. Pölten verkehren unverändert. Für Reisende von/nach Wien über Sigmundsherberg wird die Nutzung der SEV-Busse Horn – Ziersdorf empfohlen.

Die geänderten Reisezeiten findet man auch in der Fahrplanauskunft www.oebb.at bzw. im Sonderfahrplan

ÖBB Information:

Wegen Bauarbeiten können
zwischen Ziersdorf und Sigmundsherberg
von 19.08.2016 (22:00 Uhr) bis 29.08.2016 (04:00 Uhr)
keine Züge fahren.
Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wird für Sie eingerichtet.

Zwischen Ziersdorf – Horn – Breiteneich bei Horn werden Zusatzbusse für Anschlussreisende geführt.

ACHTUNG:
Die Busse des Schienenersatzverkehres Richtung Ziersdorf fahren früher ab.
Ihre Reisezeit verlängert sich um bis zu 30 Minuten. Anschlussverbindungen können nicht gewährleistet werden.
HINWEISE:
Bitte beachten Sie, dass der Zustieg in Stationen mit Ticketautomaten oder Ticketschalter ausschließlich mit einem gültigen ÖBB-Ticket gestattet ist.
Der Ticketverkauf in den Bussen des Schienenersatzverkehres ist nur eingeschränkt möglich.
Fahrräder können nicht befördert werden.

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bitten wir, sich vor Reiseantritt mit dem ÖBB-Kundenservice 05-1717-5 in Verbindung zu setzen.

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.

Details finden Sie hier…

Quelle: ÖBB Streckeninformation

VOR: Kamptalbahn im Stundentakt am Wochenende von Mai bis September

Neu auf der Kamptalbahn ist ein Stundentakt am Wochenende zwischen Horn und Hadersdorf am Kamp für Ausflugsverkehr (Radfahrer und Wanderer) sowie Badegäste der Kamptaler Bäder.

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Der Sommerwochenendspätzug der Kamptalbahn verkehrt heuer ab Gars-Thunau (ab 20:24) nach Krems (an 21:10) durch das Kamptal. Über Hadersdorf am Kamp besteht ab 20:59 eine Anbindung nach Wien Franz Josefs-Bahnhof (Ankunft 21:58). Damit kommen etwa verspätete Ausflügler bequem öffentlich wieder nach Wien. Vormittags besteht an Wochenenden ein Stundentakt für Ausflügler aus Wien mit der Franz-Josefs-Bahn über Hadersdorf in das Kamptal. Zweistündlich wird das Kamptal über Sigmundsherberg erreicht; von St. Pölten über Krems sogar stündlich, teilweise mit Umsteigen in Krems.

Quelle: Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

Kurier: ÖBB haben eigene Pläne für „Horner Schleife“ auf dem Tisch

Auch wenn die Studie für die Attraktivierung der Franz-Josefs-Bahn erst im Sommer fertig sein wird, gibt es bereits jetzt deutliche Signale dafür, dass eine Direktanbindung der Stadt Horn an die Strecke immer wahrscheinlicher wird. Die Autoren der Studie zeigen sich im KURIER-Gespräch überzeugt, dass mit der kleinen „Horner Spange“ und minimalen Streckenbegradigungen kostengünstig und rasch große Wirkungen erzielt werden können. Auch die ÖBB haben seit Herbst 2015 Planungsunterlagen für eine solche Schienenschleife zwischen Franz-Josefs- und Kamptalbahn schon auf dem Tisch.

Link zum Kurier Bericht zur Schleife Horn vom 02. April 2016

Kurier: Zweiter Frühling für die Franz-Josefs-Bahn

Spange Horn

In NÖ werde im Zuge des Ausbaus auch Horn mittels Schienenspange an die Franz-Josefs-Bahn angebunden. „Das ermöglicht uns einen Zusammenschluss mit der Kamptalbahn“, nennt Pröll zukünftige Pläne. Für Minister Tok ist der Schienenausbau „äußerst attraktiv“. Er werde eine Studie zur Elektrifizierung der Bahnverbindung Richtung Budweis vorantreiben. Möglicherweise könnte der Ausbau bereits 2018 starten. NÖ würde dann mit Budweis über einen Anschluss zu einem weiteren internationalen Flughafen verfügen.

Link zum gesamten Bericht zum FJB Ausbau im Kurier vom 15.01.2016

Fahrplan 2016

Fahrplanumstellung Dezember 2015: Verbesserungen für Kremser Bahn, Kamptalbahn und Franz-Josefs-Bahn: Schnelle Verbindungen, klares Taktmuster, optimierte Umstiege

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Kamptalbahn im Stundentakt, Durchbindung nach St. Pölten Die Kamptalbahn wird stündlich von Horn über Hadersdorf nach Krems geführt. Jeder zweite Zug bietet eine umstiegsfreie Verbindung nach St. Pölten. Der andere Zug erhält in Krems kurzen Anschluss von/nach St. Pölten. In der Hauptverkehrszeit besteht ein Halbstundentakt Krems – Hadersdorf – Gars-Thunau mit Halten in allen Stationen. Die Hauptverkehrszeitzüge verkehren aus St. Pölten umsteigefrei bis Gars-Thunau und erhalten halbstündlich Anschluss von den REX-Zügen aus Wien FJB in Hadersdorf ins Kamptal bis Gars-Thunau, bis Horn stündlich. Zwischen Horn und Sigmundsherberg wird das Angebot in der Hauptverkehrszeit mit zusätzlichen Pendlerzügen verdichtet und ganztägig besteht ein stündlicher Anschluss an die REX-Züge in Sigmundsherberg von/nach Horn.

Kremser Bahn

  • Durchbindung der Züge St. Pölten – Krems – Kamptal täglich (alle zwei Stunden, die anderen zwei mit Umstieg)
  • Ganztägiger Stundentakt
  • Halbstundentakt in Früh-Hauptverkehrszeit in beide Richtungen
  • Halbstundentakt Nachmittags von St. Pölten nach Krems mit Verlängerung ins Kamptal über Hadersdorf

Kamptalbahn:

  • stündlich von Horn über Hadersdorf nach Krems
  •  2-stündlich umstiegfreie Durchbindung bis St. Pölten
  • Alternierend in Krems kurze Anschlüsse von/nach St. Pölten
  • Zur Hauptverkehrszeit besteht ein Halbstundentakt Krems – Hadersdorf – Gars-Thunau mit halten in allen Stationen
  • Zur Hauptverkehrszeit ebenfalls Halbstundentakt Krems – Rohrendorf – Gedersdorf – Hadersdorf – Gars-Thunau

Quelle: Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) 

 

 

 

Taktfahrplan 2016 für die Franz-Josefs-Bahn und Kamptalbahn

Taktfahrplan für die Franz-Josefs-Bahn

Starke Attraktivierung der Franz-Josefs-Bahn inklusive besserer Anschlüsse ab Dezember 2015

REGION. „Die Franz-Josefs-Bahn ist eine der wichtigsten Hauptverkehrsrouten in Niederösterreich. Daher hat für uns die weitere Attraktivierung für die Pendlerinnen und Pendler hohe Priorität. Mit der Fahrplanumstellung im Dezember 2015 können wir für die Franz-Josefs-Bahn ein klares Taktschema umsetzen, von dem alle Fahrgäste profitieren. Mit einem Halbstunden- bzw. Stundentakt in beide Fahrtrichtungen beginnt eine neue Zeitrechnung für die Strecke“, informiert Verkehrslandesrat Karl Wilfing.
Die Neukonzeption des gesamten Schienenangebotes mit Fahrplanwechsel bringt noch weitere Vorteile für die Öffi-Nutzer mit sich: So werden die Umstiege auf die Kamptalbahn (Sigmundsherberg – Hadersdorf/Kamp) so verbessert, dass ein rascher Umstieg ohne Wartezeiten ermöglicht und somit die Verbindungen nach St. Pölten wesentlich verbessert werden: Für die Strecke Eggenburg – St. Pölten etwa werden heute mindestens 1h 35 min. benötigt, zukünftig braucht man dazu nur mehr 1h 11 min. Die Züge der Kamptalbahn weisen stündlich eine attraktivere Verbindung Kamptal – Krems – St. Pölten auf. Alle zwei Stunden besteht eine umsteigefreie Verbindung, in der anderen Stunde besteht ein bahnsteiggleicher Umstieg in Krems an der Donau. In der Hauptverkehrszeit wird dieses Angebot zwischen St. Pölten, Krems und Gars-Thunau auf einen Halbstundentakt mit REX-Direktzügen St. Pölten – Krems – Hadersdorf – Gars-Thunau verdichtet. Zwischen Krems und Gars-Thunau entsteht neu ein Halbstundentakt für Pendler mit ebenso halbstündlichen Anschlüssen an die REX-Züge aus Wien in Hadersdorf am Kamp ins Kamptal. Zwischen Horn und Sigmundsherberg werden stündlich REX-Anschlüsse Richtung Wien erreicht und zusätzlich alle zwei Stunden Anschlüsse Richtung Göpfritz und Gmünd hergestellt.

„Zusätzlich kommen ab Dezember die ersten neuen Triebfahrzeuge zum Einsatz, die vom Land NÖ und den ÖBB gemeinsam finanziert werden. Insgesamt werden in der Ost-Region 65 neue Garnituren zum Einsatz kommen, die schrittweise ab Dezember 2015 in Betrieb gehen und auch auf der Franz-Josefs-Bahnstrecke zum Einsatz kommen“, so Wilfing weiter.
Überblick FJB Dezember 2015
• 30-min-Takt REX bis Sigmundsherberg in den Hauptverkehrszeiten
• 60-min-Takt REX bis Gmünd in den Hauptverkehrszeiten
• 2x Waldviertel-Sprinter Gmünd-Wien FJB morgens
• Anschluss von/nach Gmünd in Absdorf-Hippersdorf zur S43 von/nach Tullnerfeld/St.Pölten

Quelle: meinbezirk.at

NÖN: Pendler zwischen Fronten

Verwaltungsgerichtshof hat geplante Vergabe von 23 Zugverbindungen des Verkehrsverbundes VOR gestoppt.

Die teilprivate WestBahn-Gesellschaft liegt mit dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und damit auch mit dem Verkehrsministerium und den ÖBB im Clinch. Und sie hat nun vom Verwaltungsgerichtshof Recht bekommen. Pendlern droht so eine Angebotseinschränkung. Der Hintergrund: Der VOR bestellt im Auftrag der Eigentümer (Länder NÖ, Wien und Burgenland) Verkehrsdienste (das Grundangebot zahlt der Bund). Im aktuellen Fall geht es um die geplante Direktvergabe von bis zu 700.000 Zug-Kilometern für unterschiedliche Verbindungen ab dem jährlichen Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2015. Der Großteil davon entfiel auf den Westbahn-Abschnitt zwischen St. Pölten und Wien-Westbahnhof. Denn die ÖBB werden mit dem Fahrplanwechsel den Fernverkehr vom West- zum neuen Hauptbahnhof verlagern, der in Vollbetrieb geht. Das machte Zusatz-Bestellungen nötig, die der VOR der Einfachheit halber an die ÖBB direkt vergeben wollte. Zudem waren Bestellungen für Zubringerverbindungen geplant. RH-Kritik an intransparenter Vorinformation des VOR Die Direktvergabe ist rechtlich okay. Der Verwaltungsgerichtshof stößt sich aber an der intransparenten Vorinformation des VOR (die ein Jahr im Voraus erfolgen muss) im Dezember 2014 und Jänner 2015 und hat die Vergabe ganz gestoppt. Der VOR begründet, dass damals nicht klar war, welches Angebot der Bund bestellen würde. Selbst jetzt wäre kein zuggenauer Fahrplan bekannt, was auch in anderen Ländern so sei. WestBahn-Chef Erich Forster meint, das Verkehrsministerium sollte die Länderbesteller nicht mit fehlenden Infos blockieren.

Man werde jetzt Ersatzlösungen erarbeiten, meint VOR-Chef Thomas Bohrn: „Wir prüfen nun alle Möglichkeiten, wie wir mit der Vollinbetriebnahme des Hauptbahnhofes weitere Verbesserungen für unsere Fahrgäste zur Verfügung stellen können.“ Ohne Zusatzbestellungen müssen wohl bestehende Leistungen teils umverteilt werden. Die Arbeiterkammer befürchtet, „dass juristische Spitzfindigkeiten dazu führen, dass die Pendler auf der Strecke bleiben“.


Geplante Vergaben:

Der VOR plante auf den folgenden Strecken zusätzliche Leistungsvergaben, die nun teils anders bewerkstelligt werden sollen.

– Wien – Tullnerfeld – St. Pölten – Amstetten – St. Valentin
– St. Pölten – Tulln
– Stockerau – Absdorf-Hippersdorf – Tullnerfeld
– St. Pölten – Hainfeld/Schrambach
– St. Pölten – Krems
– Pöchlarn – Scheibbs
– Amstetten – Kleinreifling
– Wien – Wr. Neustadt – Semmering
– Wr. Neustadt – Friedberg
– Wr. Neustadt – Deutschkreuz
– Wien – Staatsgrenze Kittsee bzw. Nickelsdorf
– Neusiedl/See – Wulkaprodersdorf
– Wien FJB – Gmünd bzw. Krems
– Krems – Sigmundsherberg
– Wiener S-Bahn-Stammstrecke
– Wien – Staatsgr. Bernhardsthal
– Wien – Laa/Thaya
– Wien – Staatsgr. Unterretzbach
– Obersdorf – Gr. Schweinbarth – Gänserndorf – Marchegg

Quelle: Bekanntmachung des VOR zum Schienentransport, 21.1.2015

Quelle: NÖN-Online

NÖN: Garser Chronik: „Es war höchste Zeit!“

Garser Chronik: „Es war höchste Zeit!“

Fast hundert Jahre sind vergangen, bis eine neue Chronik, die „Garser Geschichte(n)“, geschrieben wurde.

„Nachdem vor fast hundert Jahren, nämlich 1920, die letzte Garser Chronik, die ,Kiennast-Chronik‘, erschienen ist, war es höchst an der Zeit, die Geschichte aus dem Blickwinkel von 2014 zu betrachten“, meinte Bürgermeister Martin Falk zu Beginn des Heimatabends im übervollen China-Zentrum, wo die „Garser Geschichte(n)“ präsentiert wurden.

Überblick über die Geschichte des Ortes

Dafür habe man die richtige Partnerin gefunden, nämlich die aus Maiersch gebürtige Historikerin Bettina Marchart, die wiederum als wissenschaftlichen Partner Markus Holzweber für das 840 Seiten starke Werk gewonnen hat.

Zusammen mit Wissenschaftlern wie Franz Pieler und Martin Obenaus oder Kunsthistoriker Anton Ehrenberger haben sie einen umfangreichen Überblick über die Geschichte des Ortes und der Kulturlandschaft verfasst.Für die graphische Umsetzung sorgte Reinhard Podolsky, unterstützt von Sandra Mirosavljevic, vom mediadesign-Team.

 Auch Bevölkerung lieferte Beiträge

„Wichtig war es uns auch“, so Falk, „dass auch die Bevölkerung, die Katastralgemeinden, die Vereine mitarbeiten, um einen umfassenden Überblick über unsere schöne Gemeinde zu gewährleisten.“

Marchart erläuterte den Aufbau des Buches, das sich in drei Teile gliedert: die Geschichte von Gars, die mit der Besiedlung vor rund 30.000 Jahren beginnt, speziellen lokalen Themen wie die Burg Gars, die Kamptalbahn oder Gars als Sommerfrische und die Katastralgemeinden und Vereine mit ihren wichtigen Akzenten für das Leben in der Gemeinde.

Holzweber strich die Arbeit in den zwei Jahren seit der Umsetzung der Idee zu diesem Buch hervor, Pieler gab einen Einblick in die Ur- und Frühgeschichte, Ehrenberger beleuchtete die Kunstwerke von der Romanik (Gertrudskirche) über Gotik, Barock und Renaissance (Rathaus) bis zur Moderne mit dem Gekreuzigten von Hans Schwabenicky.

Musikalisch äußerst stimmig umrahmt wurde die Präsentation von Intendant Johannes Wildner und Freunden, für die Kulinarik mit Garser Schmankerl von Wein bis Speck sorgte Kurt Reischer mit seinem Team.

Quelle: NÖN Online
Mehr zur Ortschronik auf der Homepage der Gemeinde Gars am Kamp