Link: Waldviertelbahn
Saisonstart auf Waldviertler Schmalspurbahn
Das Eisenbahnmuseum Sigmundsherberg feiert 175 Jahre Eisenbahn
Dampfsonderzug aus Wien nach Sigmundsherberg
Vom 1. Mai bis 26. Oktober 2012 verkehrt wieder der Sommerfrsichespätzug durch das Kamptal als Rückreiseverbindung für Ausflügler und Wochenendpendler von Sigmundsherberg ab 20.00 mit Halten in allen Stationen nach Krems an der Donau mit Anschluss zum REX um 21.11 in Hadersdorf am Kamp Richtung Wien.
KAMPTAL. Anrainergemeinden forderten mit der Resolution „Pro Kamptalbahn” Investitionen in die Strecke von Hadersdorf nach Sigmundsherberg. Die darauffolgenden Antworten von Bund und Land fielen unbefriedigend aus.
Zur Attraktivierung der Kamptalbahn forderten die Vertreter der Kamptalgemeinden des Bezirks Horn geschlossen die Sanierung von Langsamfahrstellen, die Errichtung barrierefreier Zugänge in Horn, Schönberg und Langenlois und den Einsatz neuer Züge. Während die Resolution bisher auf www.unserekamptalbahn.at von 870 Personen unterzeichnet wurde, fand sie bei der Aussendung an Bund, Land und ÖBB von den betroffenen Gemeinden im Bezirk Krems keine Unterstützung. Laut Hubert Meisl, Bürgermeister der Gemeinde Langenlois, bestand damals kein Zweifel, dass es ohnehin laufend Modernisierungsmaßnahmen auf der Strecke geben würde (Tips berichtete in der Ausgabe vom 12. Jänner).
Das Land Niederösterreich weist in der Reaktion auf die Resolution auf derartige Maßnahmen hin. So verpflichte sich die ÖBB laut einem Vertrag „zur Erhaltung der Infrastruktur in betriebssicherem Zustand sowie zu Qualitätskriterien wie Sauberkeit, Pünktlichkeit und adäquater Fahrgastinformation”. Die Kamptalbahn sei im Vertragszeitraum bis 2019 nicht in Frage gestellt.
Mobilitätsbedarf decken
Auch in der Antwort des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technik werden derartige Modernisierungsmaßnahmen angedeutet. Die ÖBB sei demnach bestrebt, „im Kamptal mittelfristig mit einem zuverlässigen, stabilen Infrastruktur-Angebot den Mobilitätsbedarf der Bevölkerung in der Region zu decken”. Seitens der ÖBB würden, wenn Investitionen erforderlich werden, „zeitgerecht Gespräche mit den Gebietskörperschaften über die erforderliche Mitfinanzierung bei der Fuhrparkbeschaffung und über eventuell erforderliche Infrastrukturmaßnahmen aufgenommen”. Eine Investition in neue Dieseltriebwagen sei aber derzeit nicht erforderlich. Zudem sei bei Investitionen „auch im Interesse der Steuerzahler nach betriebswirtschaftlichen Vorgaben vorzugehen”.
Garant für Weiterbetrieb
Die Antworten lassen laut denInitiatoren der Resolution – Martin Falk, Bürgermeister von Gars, und Gemeinderat Friedrich Wiesinger – konkrete Zusagen für Investitionen in die Infrastruktur vermissen. Diese sollen laut dem Bundesministerium auf „jene Infrastruktur” konzentriert werden, „auf der eine system-adäquate Nachfrage besteht”. Für die Kamptalbahn von Hadersdorf nach Sigmundsherberg könne „im Bestand eine Verkehrsnachfrage an der unteren Grenze der Systemadäquanz festgestellt werden”. Ein Garant für den langfristigen Weiterbetrieb auf der Kamptalbahn wäre demnach „eine stetig steigende Reisendenzahl”. Ob die unzeitgemäße Infra-struktur mehr Zuggäste anlocken kann, wird in Frage gestellt. Daher kündigten die Initiatoren an, die Bemühungen um die Resolution „Pro Kamptalbahn” weiter fortzusetzen.
Quelle: Tips Online
05.03.2012 | 13:36
Neuer Verkehrsdienstevertrag für NÖ unterzeichnet
Das Land werde “mehr Geld in die Hand” nehmen und künftig 27 statt wie bisher 18 Mio. Euro pro Jahr beisteuern. Das bestehende Angebot bleibe bis 2019 erhalten bzw. werde ausgebaut, betonte ÖBB-Chef Christian Kern.
Der neue Verkehrsdienstevertrag werde u.a. schnellere Pendlerverbindungen auf der neuen und Taktverdichtungen auf der alten Westbahnstrecke bringen, so Pröll. Zum ersten Mal überhaupt sei – “nach Schweizer Muster” – auch die Pünktlichkeit geregelt, die bei 95 Prozent liegen müsse. Andernfalls seien Abzüge vorgesehen. Ebenfalls geregelt seien u.a. Sauberkeit und Schadensfreiheit von Garnituren. Von den 24,5 Millionen Zugkilometern in Niederösterreich seien 23,1 Millionen durch den Bund und 1,4 Millionen durch das Land bestellt worden.
Noch mehr Bahnfahrer unter den Pendlern seien ein Ziel, sagte Verkehrsministerin Doris Bures (S). Sie erinnerte dabei daran, dass allein nach Wien täglich 180.000 Niederösterreicher unterwegs seien. Mit der Eröffnung des Lainzer Tunnels werde sich die Fahrzeit von bzw. nach St. Pölten auf 25 Minuten verkürzen, so Bures weiter. Ab 2014 werden es auch von der Landeshauptstadt zum Flughafen Wien in Schwechat nur mehr 45 Minuten sein – derzeit sei es noch eine ganze Stunde mehr.
Kern bezeichnete den neuen Vertrag als “Geschäftsabschluss mit einem unserer größten Kunden”. Ab Dezember werde es auf der Westbahnstrecke 42 zusätzliche Züge geben.
Landesrat Karl Wilfing (V) stellte die Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs in den Vordergrund. Mit Frühjahr 2014 würden daher in Niederösterreich 35 neue Nahverkehrszüge unterwegs sein.
Quelle: www.noen.at
Kurier: Mehr Züge für Niederösterreich
Mehr Züge für Niederösterreich
45 Minuten von St. Pölten zum Flughafen und 42 zusätzliche Züge auf der Westbahn: Bund und Land bauen den öffentlichen Schienenverkehr aus.
Laut ÖBB-Fahrplan dauert die Fahrt mit dem Railjet von St. Pölten nach Wien derzeit 40 Minuten. Der Verkehrsministerin ist das zu langsam. Die Westbahn-Neubaustrecke und der Lainzer-Tunnel in Wien sollen die Fahrtdauer auf 25 Minuten drücken. Und Doris Bures kündigt an: “2014 wird man mit dem Zug von St. Pölten in 45 Minuten am Flughafen Wien-Schwechat sein. Heute dauert die Fahrt noch eine Stunde länger.”
Dass die Neuerungen Geld kosten ist Bures bewusst, aber sie sagt: “Sparen allein wird Österreich nicht retten. Wir müssen auch klug investieren. Gerade dort, wo es um die Lebensqualität der Bevölkerung geht.”
Aktuell pendeln täglich 180.000 Niederösterreicher in die Bundeshauptstadt, ein Drittel davon fährt Bahn. Aus Sicht von Landeshauptmann Erwin Pröll soll sich nicht nur dieser Wert verbessern, das Gesamtangebot der ÖBB in NÖ soll es tun. Am Montag wurde deshalb die künftige Kooperation mit den Bundesbahnen bis zum Jahr 2019 fixiert. Der KURIER kennt die wichtigsten Eckdaten des neuen Verkehrsdienstvertrags.
27 Millionen Euro
Das Land wird künftig 27 statt wie bisher 18 Millionen Euro pro Jahr beisteuern. Diese Summe sichert das bestehende Angebot – inklusive aller aktuell betriebenen Nebenbahnen – ab. Laut ÖBB-Chef Christian Kern ist einzig die Güterverbindung Freiland-St. Aegyd in Diskussion. “Hier gibt es noch Verhandlungen mit den Betrieben der Region.”
Der neue Verkehrsdienstevertrag soll neben schnelleren Pendlerverbindungen auf der neuen, auch Taktverdichtungen auf der alten Westbahnstrecke bringen. Ab Dezember werde es auf der Westbahnstrecke 42 zusätzliche Züge geben.
Erstmals sei “nach Schweizer Muster”, so Pröll, die Pünktlichkeit geregelt, die bei 95 Prozent liegen müsse. Andernfalls gebe es Abzüge. Ebenfalls geregelt seien Sauberkeit und Schadensfreiheit von Zuggarnituren.
Kern bezeichnete den neuen Vertrag als “Geschäftsabschluss mit einem unserer größten Kunden”. Das Land wird nämlich auch bei der Modernisierung des Wagenmaterials mitzahlen. Der zuständige Landesrat Karl Wilfing stellte in Aussicht, dass mit Frühjahr 2014 in NÖ 35 neue Nahverkehrszüge unterwegs sein werden. Ein Großteil davon soll auf der Franz-Josefs-Bahn verkehren.
Der neue Vertrag bringt auch eine Entscheidung für die Gutensteinbahn: Sie wird bis 2019 weiterfahren. Wilfing räumt aber ein, dass die nächsten acht Jahre zeigen würden, welche Regionalbahnen tatsächlich darüber hinaus bestehen bleiben.
Bus und Bahn: Zahlen, Daten, Fakten Verkehr Die ÖBB führen in ganz Österreich täglich 4300 Züge. 1828 Garnituren sind laut Verkehrslandesrat Karl Wilfing täglich von und nach Wien unterwegs. Dazu kommen noch 3241 Busse von und in die Bundeshauptstadt. Kosten Das Land zahlt mit dem neuen Verkehrsdienstevertrag künftig 27 Millionen Euro pro Jahr für das ÖBB-Angebot und 3 Millionen Euro für weitere Angebotsverbesserung. Insgesamt gibt NÖ 86 Millionen Euro für seinen öffentlichen Verkehr aus.
Artikel vom 05.03.2012 20:48 | KURIER | Matthias Hofer
Quelle: www.kurier.at
Niederösterreich: Mehr Züge der ÖBB für Pendler
05.03.2012 | 17:18 | (Die Presse)
Im St. Pöltner Landhaus wurde am Montag ein neuer Verkehrsdienstevertrag präsentiert. Er wird vor allem bessere Verbindungen für Pendler bringen. So werden auf der alten Westbahnstrecke zusätzliche Züge fahren.
St. Pölten/red. Niederösterreich wird für den öffentlichen Verkehr „noch mehr Geld in die Hand nehmen“, erklärte Landeshauptmann Erwin Pröll am Montag: „Wir stellen künftig rund 27 Millionen Euro für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich zur Verfügung, darüber hinaus werden drei Millionen Euro für weitere Verbesserungen bereitgestellt.“
So werde es durch die neue Westbahnstrecke zu schnelleren Pendlerverbindungen kommen, auf der alten Westbahnstrecke werden zusätzliche Züge fahren. Durch den neuen Verkehrsdienstevertrag erziele man ein „besseres Angebot für Pendler“, bilanzierte Pröll.
Anlass der Pröll-Aussagen war der neue Verkehrsdienstevertrag für Niederösterreich, der im Landhaus St. Pölten von Pröll, Verkehrsministerin Doris Bures, Verkehrslandesrat Karl Wilfing und Christian Kern, Vorstandsvorsitzende der ÖBB, unterzeichnet wurde. In diesem Papier wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich bis zum Jahr 2019 festgeschrieben.
180.000 nach Wien und zurück
Infrastrukturministerin Bures assistierte: „Von Niederösterreich aus pendeln täglich 180.000 Menschen nach Wien.“ Deshalb werde seitens des Bundes in „moderne Infrastruktur“ investiert. Wobei Niederösterreich im Zuge der bundesweiten Investitionen eine besondere Rolle spiele, etwa im Rahmen der Bahnhofsanierungen, erklärte Bures. In Kürze werde man die Strecke von Wien nach St. Pölten in 25 Minuten bewältigen können, die Strecke St. Pölten bis zum Flughafen Wien-Schwechat in rund 45 Minuten, so Bures.
Für Verkehrslandesrat Wilfing war die Absicherung des bestehenden Angebotes, insbesondere der Regionalbahnen, ein Schwerpunkt in den Verhandlungen: „Das, was es heute an Angebot gibt, ist nun bis 2019 festgeschrieben.“ Darüber hinaus werde das Angebot erweitert, etwa durch die neue Westbahn, aber auch auf der alten Westbahn durch Fahrplanverdichtungen. Das bestätigte Kern: Die ÖBB hätten mit der Neubaustrecke St. Pölten–Wien, und weiteren Maßnahmen, die Voraussetzung für die neuen Fahrpläne geschaffen – entsprechend der Entwicklung von Wirtschaft und Bevölkerung in Niederösterreich.
Von den insgesamt 24,5 Millionen in Niederösterreich gefahrenen Zugkilometern werden 23,1 Millionen durch den Bund und 1,4 Millionen durch das Land finanziert.
Quelle: diepresse.com
NÖN: FJB: Langsamer denn je
VON STEFAN HAWLICEK
GMÜND / „Neues, attraktives Fahrplanangebot mit bedeutenden Fahrzeitverkürzungen bei den Schnell- und Eilzügen zwischen Wien FJB und Gmünd.“ Mit diesem Satz haben die ÖBB anlässlich der durchgehenden Elektrifizierung der Franz-Josef-Bahn (FJB) zwischen Wien und Gmünd im September 1995 die Werbetrommel für das neue Fahrplanangebot gerührt.
Pendler aus Gmünd waren mit dem „Waldviertel Express“ in 1:55 in Wien FJB, die untertags verkehrenden Taktzüge legten die 167 Tarifkilometer in durchschnittlich 2:09 zurück. „Bald 17 Jahre später ist von den Fahrplanaktivierungen leider nicht mehr viel übrig geblieben“, kritisiert Landtagsabgeordneter Ing. Johann Hofbauer (ÖVP) im Gespräch mit der NÖN. Der mittlerweile auf den Namen „Waldviertel Bote“ umgetaufte Paradezug für Tagespendler ist mit 2:04 die derzeit schnellste Verbindung in die Bundeshauptstadt. Trotz zweier zusätzlicher Halte (in Hirschbach und in Klosterneuburg-Weidling) ist er von der für die FJB magischen Zweistunden-Grenze immerhin vier Minuten entfernt.
Noch drastischer ist die Gegenüberstellung der während des Tages verkehrenden Taktzüge. Wer im Herbst 1995 um 8:50 in den Zug nach Wien gestiegen ist, war nach 2:09 in Wien FJB. Im aktuellen Fahrplan verlässt der in annähernd der selben Fahrplanlage angeordnete REX2109 Gmünd um 9:11 und ist mit einem zusätzlichen Zwischenhalt um 11:31 in Wien FJB. „Der Zug ist damit um sagenhafte 11 Minuten länger unterwegs als im Herbst 1995“, wundert sich Hofbauer.
Stattliche 13 Minuten Differenz bringt eine Gegenüberstellung der ersten Abendverbindung nach Wien ans Tageslicht. Der E1677 war im Fahrplanjahr 1995/1996 nach 2:11 in Wien FJB. Der REX2117 braucht dafür heute, wieder mit einem Zwischenhalt mehr, 2:24. „Bei den selben Rahmenbedingungen fast eine viertel Stunde länger unterwegs zu sein, ist für mich einfach unerklärlich“, wundert sich Hofbauer. Die von den ÖBB bei den traditionell im Spätherbst stattfindenden Fahrplandialogen in Gmünd vorgebrachten Argumente, wonach sich die Züge aus dem Waldviertel ab Absdorf-Hippersdorf bzw. Tulln auch nach anderen Fahrplanangeboten richten müssen, lässt er nicht gelten. „Mit dem Zweistundentakt spielt die Bahn im Waldviertel als öffentliches Verkehrsmittel ohnehin nur mehr eine Nebenrolle. Gerade deswegen sollte man sie wieder schneller und nicht langsamer machen.“ Bei Strecken, die im Stundentakt oder gar im Halbstundentakt bedient werden, fallen einige langsamere Züge sicher nicht so ins Gewicht.
Quelle: NÖN Gmünd Online
Kamptalbahn: Die Bedenken bleiben
AUSKUNFT UNBEFRIEDIGEND / Rund 850 Personen haben Resolution „Pro Kamptalbahn“ unterschrieben. Land und Ministerium reagierten – für Initiatoren wenig befriedigend.
GARS / Auf die von den Mandataren in den Gemeinden Gars, Horn, Rosenburg-Mold und Sigmundsherberg jeweils einstimmig beschlossene Resolution „Pro Kamptalbahn“ sind nun die Stellungnahmen des Landes NÖ und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) eingelangt. Kurzanalyse von Friedrich Wiesinger (Foto), Garser SPÖ-Gemeinderat und federführend bei der Resolution: „Viele Worte, aber die massiven Bedenken bleiben.”
In beiden Antworten gäbe es keine Spur einer Zusage für die geforderten Investitionen in die Infrastruktur, in Gleisanlagen und Bahnsteige wie auch in zeitgemäße Garnituren.
Laut Ministerium wäre eine stetig steigende Reisendenanzahl ein Garant für den langfristigen Weiterbetrieb. Wiesinger: „Ob das mit Bahnsteigen etwa in Langenlois und Schönberg wie vor fast 125 Jahren, Langsamfahrstellen wie zwischen Stiefern und Altenhof oder zwischen Rosenburg und Horn und Fahrzeugen, die nicht mehr zeitgemäß sind, gelingt?“
„Weitere Entwicklung der Strecke wird überprüft”
Im Schreiben des Verkehrsministeriums heißt es unter anderem, dass „die ÖBB-Eisenbahnstrecke Hadersdorf – Horn – Sigmundsherberg im ,Zielnetz 2025+‘ … als Strecke ausgewiesen wird, deren weitere Entwicklung unter Einbezug der Regionen überprüft wird“
Wiesinger verweist auch auf eine Aussage von Werner Baltram, Prokurist der ÖBB-Infrastruktur AG, der bei einer Eröffnung auf der Donauuferbahn im vergangenen Herbst meinte: „Nur mit mehr Komfort und guter Infrastruktur erreichen wir die Akzeptanz unserer Kunden.“
Kunden seien vorhanden, wie eine ÖBB-Zählung aus dem Vorjahr mit 1850 Ein- und Aussteigern an einem durchschnittlichen Werktag beweist. „Ohne Bahn wären das viele Autos mehr auf der Straße“, so Wiesinger.
In einem Schreiben des Landes heißt es, dass man in Abschlussverhandlungen über einen Verkehrsdienstevertrag bis 2019 sei, für diesen Zeitraum „die Kamptalbahn nicht in Frage gestellt“ werde. Es wird darauf verwiesen, dass sich mit diesem Vertrag „die ÖBB auch zur Erhaltung der Infrastruktur sowie zu Qualitätskriterien wie Sauberkeit, Pünktlichkeit und adäquater Fahrgastinformation“ verpflichte.
„Die Bemühungen der Initiative ,Pro Kamptalbahn‘ werden fortgesetzt“, erklärt Bürgermeister Ing. Martin Falk (Foto) in Übereinstimmung mit Wiesinger.
Quelle: NÖN Horn Online
Kamptalbahn: Frust über fehlende Perspektiven
Unbefriedigend finden Bürgermeister der betroffenen Gemeinden die Antworten auf eine gemeinsame Resolution.
Konkrete Investitionen in die Kamptalbahn forderten Anrainergemeinden der Strecke in einer gemeinsamen Resolution von den ÖBB. Die Antworten darauf erleben die Bürgermeister als unbefriedigend bis frustrierend. Das Fehlen von Investitionen macht den Gemeinden Sorgen. „Wenn die Bahnhöfe nicht die EU-Norm von barrierefreiem Zugang erfüllen, kann das irgendwann zu einer Einstellung beitragen“, fürchtet Martin Falk, Bürgermeister von Gars, Bezirk Horn.
Mehrere Gemeinden hatten – auf Initiative von Falk und Gemeinderat Friedrich Wiesinger – die wichtigsten Maßnahmen, die aus ihrer Sicht notwendig sind, um die Zukunft der Bahn zu gewährleisten, zusammengefasst: Die Sanierung der Langsamfahrstrecken zwischen Horn und Rosenburg sowie Altenhof und Stiefern. Die Errichtung barrierefreier Bahnsteige in Horn, Schönberg und Langenlois, sowie den Einsatz neuer Züge. Immerhin hatten bisher auch 850 Bürger per Internet diese Forderungen unterstützt.
Abschlussverhandlungen
Jetzt sind die Antworten eingelangt. „Die sind beschwichtigend. Besonders vom Verkehrsverbund Ostregion“, findet Falk. Der VOR bezieht sich auf die Abschlussverhandlungen des Verkehrsdienstevertrages, wonach das Land die Verkehrsleistung auf der Strecke Krems – Hadersdorf – Sigmundsherberg bis 2019 bestellt hat. Doch von Investitionen findet sich hier ebenso wenig ein Wort, wie in der Antwort des Verkehrsministeriums: „Für die Kamptalbahn von Sigmundsherberg nach Hadersdorf kann im Bestand eine Verkehrsnachfrage an der unteren Grenze der Systemadäquanz festgestellt werden.
Eine stetig steigende Reisendenzahl entlang der Strecke wäre ein Garant für den langfristigen Weiterbetrieb“, heißt es im Brief des Ministeriums, das außerdem betriebswirtschaftliche Vorgaben mit anführt. „Man rät uns eigentlich nur, die Bürger stärker zum Bahnfahren zu motivieren“, meint Falk. Doch wenn die Strecke nicht attraktiv geführt werde, passiere genau das Gegenteil.
Falk fürchtet sogar, dass die Gemeinden irgendwann unter Druck geraten könnten, selber zu investieren, wenn sie die Bahn erhalten wollen. „Das Ganze erinnert stark an bisherige Fälle, in denen die Bahn Strecke aushungert und dann die Verantwortung dem Land übergibt“, findet der Horner Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Jürgen Maier. Ihn beruhigt, dass das Land klar hinter der Strecke steht und ihre Finanzierung bis 2019 garantiert. Deshalb sei kein aktueller Zeitdruck gegeben.
Letztes Update am 28.02.2012, 06:16
Quelle: Kurier
Waldviertler Erlebnisbahn Folder 2012
Das gesamte Programm der Waldvietler Erlebnisbahnen in der Wachau, am Reblaus-Express sowie auf der Waldviertler Schmalspurbahn kann jetzt mit dem neuen Folder 2012 abgerufen werden.
Link: Waldviertler Erlebnisbahn Folder 2012
Quelle: NÖVOG
Ansprechpersonen Öffis Waldviertel
Übersicht über alle Ansprechpartner zum Thema Öffentlicher Verkehr im Waldviertel.
Link: Mobilitätszentrale Waldviertel
Link: Informationsblatt
Aktuelle Informationen der Mobilitätszentrale Waldviertel:
Seit Fahrplanwechsel im Dezember 2011 wurden die Busanschlüsse zur Kamptalbahn am Bahnhof Horn Richtung Horn Zentrum und Gewerbepark durch zusätzliche Anschlüsse durch die Waldviertel Linie WA 2 und WA 21 sowie mehrerer Postbus-Linien 1316 ausgeweitet.
Fahrplan 2012 Busanschlüsse Kamtalbahn Horn Bahnhof – Horn Zentrum – Horn Gewerbepark
Quelle: Stadtgemeinde Horn
Dampflokomotivetreffen in Sigmundsherberg
Anlässlich 175 Jahre Eisenbahn in Österreich findet am 9. Juni 2012 ein Dampfloktreffen im Waldviertler Eisenbahnmuseum Sigmundsherberg statt.
RESOLUTION Gemeinden fordern Sanierung der Langsamfahrstellen, neue
Nahverkehrstriebwägen, barrierefreie Bahnsteige.
Alle für die Kamptalbahn
Unserekamptalbahn.at
KAMPTAL „Seit über 120 Jahren stellt die Kamptalbahn zwischen Hadersdorf und Sigmundsherberg
für die Region das Rückgrat des öffentlichen Personenverkehrs dar. Seit mehr als 120 Jahren war sie mit ausschlaggebend für den wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung der Re gion. Und was ist in Zukunft?“
Nicht nur Friedrich Wiesinger, Garser Gemeinderat und ehemals ÖBB-Bediensteter, ist verärgert,
dass die Bahnlinie als Stiefkind behandelt wird. Nach der Sanierung der Kamp-Brücken und
Beseitigung der Hochwasserschäden sei nichts mehr investiert worden. Mit Gesinnungsfreunden ruft er nun auf, eine Resolution zu unterzeichnen, die Ministerin Doris Bures ebenso zugestellt wird wie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landesrat Mag. Karl Wilfing und den ÖBB-Verantwortlichen.
In der Resolution wird aufgefordert, die Sanierung der Langsamfahrstellen zwischen Horn und
Rosenburg sowie Altenhof und Stiefern in Angriff zu nehmen, die Errichtung von barrierefreien
Bahnsteigen in Horn, Schönberg und Langenlois und der Einsatz neuer Züge (Nahverkehrstriebwägen) im Sinne einer Qualitätsverbesserung werden angeregt.
In Gars, Rosenburg-Mold, Horn und Sigmundsherberg werden diese Forderungen durch einstimmige Beschlussfassung in den letzten Gemeinderatssitzungen bereits unterstützt. Wer mitmachen möchte, kann dies online auf www.unserekamptalbahn.at tun. Die Initiatoren führen weiter aus, dass die Kamptalbahn für mehr als 20.000 Bewohner in der Region und 10.000 Schüler notwendig ist. Täglich wird sie von mehr als tausend Reisenden – natürlich auch von Touristen – genutzt.
Quelle: NÖN
Tips.at: Kamptalbahn – Gemeinden fordern mit Resolution die Modernisierung der Infrastruktur
Artikel Tips Gemeinden fordern mit Resolution die Modernisierung der Infrastruktur
Quelle: Tips.at Horn 52. Woche 2011
CHRISTKINDL SONDERZUG IN GARS am KAMP
RB820_2012 Kamptalbahn Fahrplan gültig ab 11.12.2011
- Neuer Zug nach St. Pölten
- Frühzug wieder nach Horn
- optimierte Anschlüsse Richtung Wien
- Busanschlüsse von Horn Bahnhof Richtung Horn Zentrum
Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011
Änderungen im Detail nach Wochentagen (Züge halten, sofern nicht anders angegeben, in allen Stationen zwischen Sigmundsherberg und Hadersdorf):
Montag-Freitag
Zug 6237 verkehrt wieder bis Horn: Krems 5.34 – Gars-Thunau 6.37 – Horn 6.54
Zug 6240 NEU, umsteigefrei bis St. Pölten: Horn 7.23 – Hadersdorf 8.24/26 (Anschlusszug Richtung Wien FJB Ankunft 9.28) – Krems 8.35 – St. Pölten 9.18 (Anschluss Intercity Richtung Linz, Salzburg oder Wien)
Bus 16232 (verkehrt seit Sommer 2011) Stiefern 5.07 – Hadersdorf 5.25 (Anschluss Richtung Wien FJB Ankunft 6.20)
Zug 6260 (veränderte Fahrzeit): Sigmundsherberg 11:03 (Anschluss aus Wien FJB Abfahrt 9.24) – Horn 11.14
Wochenende
Zug 6211 NEU Krems 9.33 – Hadersdorf 9.50 (Anschluss aus Wien FJB Abfahrt 8.51) – Sigmundsherberg 10.59 (Anschluss Richtung Wien FJB Ankunft 12.34)
Änderungen nur an Sonn- und Feiertage
Zug 6206 optimierter Anschluss in Hadersdorf Richtung Wien: Sigmundsherberg 6.28 – Hadersdorf 7.32 (Anschluss Richtung Wien FJB Ankunft8.31) – Krems 7.45
Zug 6205 ab Krems: Krems 7.04 – Hadersdorf 7.17 (Anschluss aus Wien FJB Abfahrt 6.16) – Horn 8.10
Zug 6261 verkehrt im Sommer an Sonn- und Feiertagen vom 1. Mai bis 30. September 2012: Horn 12:03 – Sigmundsherberg 12.15 (Anschluss an REX Richtung Wien FJB Ankunft 13.31)
Zug 6238, Wochenpendler- und ausflugsspätzug verkehrt im Sommer an Sonn- und Feiertagen vom 1. Mai bis 30. September 2012: Sigmundsherberg 20.00 – Horn 20.10 – Hadersdorf 21.08 (Anschluss Richtung Wien FJB Ankunft 22.04) – Krems 21.21
Quelle: ÖBB Reiseportal
